Dreiklang, Sursee
Fassadenmaterial
Glasfaserbeton
Herausforderung
Die drei Gebäude werden mit Elementen aus Glasfaserbeton (GFB) bekleidet, wobei hohe Wind- und mögliche Erdbebenlasten auftreten. Zur Übertragung der anfallenden Lasten auf das Gebäude bestehen nur wenige Möglichkeiten, weshalb diese im Vorfeld mit allen Beteiligten evaluiert und optimiert werden mussten. Es gibt 4 Meter hohe, schmale Säulen, die eingekleidet werden müssen, ohne dass sich die GFB-Elemente verdrehen oder verschieben. In den Loggias (ALUCOBOND®-Verkleidung) muss die Spannweite von der Brüstung bis unter die Decke überbrückt werden
Lösung
Im Vorfeld wird anhand von Bauteilversuchen die optimale Auslegung der Befestiger im GFB ermittelt. Zur Säulenbefestigung mit limitierten Platzverhältnissen kommen Z-Schwerter auf justierbaren Spezialkonsolen zum Einsatz. Darauf Doppeltragprofile mit Bautiefe 45 mm für die Befestigung der Agraffen. Vierkantrohre aus Aluminium werden als Tragelement im Loggia-Bereich zwischen dem oberen Brüstungsende und der Decke verbaut, unter Berücksichtigung der Dilatationen und kleinen Baubewegungen.
Ecolite Systeme im Einsatz
Primäre Unterkonstruktion
Die Primärunterkonstruktion bestehend aus U-Konsolen mit verstärktem Konsolenboden und Z-Schwerter.Sekundäre Unterkonstruktion
Als Sekundärunterkonstruktion das System UB 45 mit Doppeltragprofilen mit Spannweiten bis zu 2.2 m und Agraffen. Im Loggia-Bereich Alu-Vierkantrohre mit Spannweiten von bis zu 3.9 m.